Häufige Fragen
- Wogegen und wo ist Neudorff Spruzit TrauermückenFrei zugelassen?
- Gegen Trauermücken an Zierpflanzen im Gewächshaus. Außerdem nennt die Zulassung saugende, beißende und blattminierende Insekten an Zierpflanzen, frischen Kräutern, Spinat, Kopfkohl und Fruchtgemüse sowie den Kartoffelkäfer an Kartoffeln im Freiland.
- Wie viel Neudorff Spruzit TrauermückenFrei wird gegen Trauermücken gegossen?
- Laut Zulassung 15 ml/m² Mittel in 3 l/m² Wasser, angewendet bei Befallsbeginn bzw. sobald die ersten Symptome sichtbar werden. Je Befall und pro Kultur bzw. Jahr sind höchstens 4 Anwendungen erlaubt, der Abstand beträgt 7 bis 14 Tage.
- Welche Zulassungsnummer und welchen Wirkstoff hat Neudorff Spruzit TrauermückenFrei?
- Die Zulassungsnummer lautet 024436-83. Der Wirkstoff ist Azadirachtin mit 10,6 g/l (1,0 Gew.-%), die Formulierung ein Emulgierbares Konzentrat (Emulsionskonzentrat, EC). Maßgeblich sind Etikett und Gebrauchsanleitung.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Zulassungsnummer: 024436-83
Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten! Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig.
In Deutschland gilt das absolute Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln auf befestigten Flächen wie Gehwegen, Auffahrten, Terrassen, Wegen und Plätzen, auf sonstigen nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen (Säume an Wegen, Weiden, Äckern und Wäldern, Gewässerufer) und in und unmittelbar an oberirdischen Gewässern hinweist. § 12 Abs. 2 Satz 1 und 2 PflSchG
Im Fokus
„Spruzit® TrauermückenFrei von W. Neudorff GmbH KG ist ein Pflanzenschutzmittel (Insektizid) als Emulsionskonzentrat mit dem Wirkstoff Azadirachtin. Laut Hersteller wird es vor allem als Gießmittel gegen Trauermückenlarven an Zierpflanzen (Jungpflanzen) im Gewächshaus verwendet; dazu wird das Konzentrat in Wasser verdünnt und die Erde durchdringend angegossen. Zugelassen ist außerdem die Spritzanwendung an Zierpflanzen, frischen Kräutern, Fruchtgemüse, Spinat, Kopfkohl und Kartoffeln.“
Auf einen Blick- Pflanzenschutzmittel (Insektizid) gegen Trauermücken (Larven) an Zierpflanzen im Gewächshaus sowie gegen saugende, beißende und blattminierende Insekten, Weiße Fliegen und Kartoffelkäfer (je nach Kultur)
- Für Zierpflanzen (Gießanwendung im Gewächshaus; Spritzanwendung im Freiland, Gewächshaus, in Zimmern, Büroräumen und auf Balkonen), frische Kräuter, Tomate, Gurke, Zucchini, Kürbis, Aubergine, Gemüsepaprika, Spinat, Kopfkohl und Kartoffel
- Konzentrat zum Gießen: 15 ml in 3 Liter Wasser je m², ausreichend für ca. 2 m²; zum Spritzen an Zierpflanzen 0,3 ml je m², ausreichend für ca. 100 m²
- Wirkstoff: Azadirachtin (10,6 g/l)
- Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig
- Anwendungszeitraum: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
- Packungsgröße: 30 ml
Anwendung (Angaben des Herstellers und der Zulassung)- Zur Dosierung den beiliegenden Messbecher verwenden. Behälter mit zwei Dritteln der erforderlichen Wassermenge füllen, das Mittel unter Rühren hinzugeben und mit dem restlichen Wasser auffüllen. Nur so viel Gieß- oder Spritzlösung ansetzen, wie zur Behandlung nötig ist, und noch am selben Tag ausbringen.
- Gießanwendung gegen Trauermücken (Larven) an Zierpflanzen (Jungpflanzen) im Gewächshaus: 15 ml Mittel in 3 Liter Wasser je m². Die Erde gut angießen, Blumentöpfe und Aussaatschalen durchdringend gießen. Höchstens 4 Anwendungen im Abstand von 7 bis 14 Tagen. Schäden an Blüten möglich.
- Spritzanwendung an Zierpflanzen (ausgenommen Birne und Zierkoniferen) im Freiland, Gewächshaus, in Zimmern, Büroräumen und auf Balkonen gegen saugende, beißende und blattminierende Insekten sowie Weiße Fliegen: 0,3 ml Mittel in höchstens 200 ml Wasser je m² (Pflanzen bis 50 cm Höhe); höchstens 4 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
- Spritzanwendung an frischen Kräutern (ausgenommen Schnittlauch) im Freiland, Gewächshaus und auf Balkonen sowie an Kopfkohl (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl) im Freiland: 0,3 ml Mittel in 50 bis 80 ml Wasser je m²; an Spinat und verwandten Arten im Freiland: 0,3 ml Mittel in 60 bis 80 ml Wasser je m²; jeweils höchstens 3 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen. Schadorganismen: saugende Insekten (bei Kräutern und Spinat ausgenommen Wanzen), beißende und blattminierende Insekten.
- Spritzanwendung an Tomate, Gurke, Zucchini, Aubergine und Kürbis (Flaschen-, Garten-, Moschus- und Riesenkürbis) im Freiland, Gewächshaus und auf Balkonen sowie an Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili) im Gewächshaus gegen saugende Insekten (ausgenommen Wanzen), beißende und blattminierende Insekten: 0,2 ml Mittel in 60 ml Wasser je m² bei Pflanzen bis 50 cm Höhe, 0,25 ml in 80 ml bei 50 bis 125 cm, 0,3 ml in 100 ml über 125 cm; höchstens 3 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
- Spritzanwendung an Kartoffeln im Freiland gegen Kartoffelkäfer, nur gegen die Larvenstadien L1 bis L3: 0,25 ml Mittel in 30 bis 70 ml Wasser je m²; höchstens 2 Anwendungen, laut Gebrauchsanleitung im Abstand von mindestens 7 Tagen.
- Wartezeit: frische Kräuter 14 Tage, Spinat und verwandte Arten 7 Tage, Kartoffel 4 Tage, Tomate, Gurke, Zucchini, Aubergine, Kürbis, Gemüsepaprika und Kopfkohl 3 Tage. Bei Zierpflanzen ist die Festsetzung einer Wartezeit ohne Bedeutung.
- Bei der Spritzanwendung die Pflanzen gleichmäßig bis zur sichtbaren Benetzung behandeln, auch die Blattunterseiten. Auch nach Regen sind der für die jeweilige Anwendung vorgeschriebene Abstand und die Höchstzahl der Anwendungen einzuhalten. Keine Anwendung bei hoher Regenwahrscheinlichkeit, praller Sonne oder Temperaturen über 25 °C.
- Empfindliche Oberflächen wie Böden, Möbel und Fenster gegen Sprühflecken schützen, Zimmerpflanzen gegebenenfalls zur Behandlung ins Freie an einen geschützten, schattigen Ort stellen.
- Vor der Behandlung ganzer Bestände die Empfindlichkeit an wenigen Pflanzen bzw. Blättern prüfen. Bei Jungpflanzen von Gemüse und Kräutern können leichte Blattschäden (Wellen, Einrollen) auftreten; die Gebrauchsanleitung enthält eine Liste verträglicher und empfindlicher Zierpflanzenarten.
- Die Anwendung in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern ist nicht zulässig; der nach Länderrecht vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern ist einzuhalten. Bei Kartoffeln gelten in Gewässernähe zusätzlich die Abstandsregeln für verlustmindernde Geräte (siehe Pflichtangaben).
- Vor einer chemischen Behandlung nichtchemische Möglichkeiten prüfen, zum Beispiel Gelbtafeln gegen erwachsene Trauermücken, Abdecken der Erdoberfläche mit Sand oder Abtrocknenlassen der oberen Erdschicht zwischen den Wassergaben; an Gemüse Absammeln der Schädlinge oder Abspülen mit einem Wasserstrahl.
- Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten.
- Bei der Ausbringung/Handhabung Arbeitskleidung (mindestens langärmeliges Hemd und lange Hose), Handschuhe und festes Schuhwerk (zum Beispiel Gummistiefel) tragen. Weitere Schutzmaßnahmen siehe Sicherheitsdatenblatt.
Lagerung und Entsorgung- Kühl, trocken und frostfrei an einem gut gelüfteten Ort lagern, vor Sonneneinstrahlung schützen. Von Getränken, Nahrungs- und Futtermitteln fernhalten. Für Kinder, Haustiere und Unbefugte unzugänglich aufbewahren.
- Reste nicht mit dem Hausmüll, über das WC oder die Kanalisation entsorgen. Behältnisse mit Produktresten an Sammelstellen für Haushaltschemikalien abgeben, völlig entleerte Behältnisse der Wertstoffsammlung zuführen. Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht wiederverwenden.
Pflichtangaben
Artikel 288 von 322 in dieser Kategorie








