Häufige Fragen
- Gegen welche Schädlinge ist Spruzit Schädlingsspray zugelassen und wo?
- Laut Zulassung gegen saugende Insekten an Zierpflanzen (Freiland, Gewächshaus, Zimmer, Büroräume, Balkone) und gegen Spinnmilben an Zierpflanzen im Gewächshaus, in Zimmern, Büroräumen und auf Balkonen. Dazu kommen Blattläuse an Tomate, Kohl, Salaten und Kernobst sowie freifressende Schmetterlingsraupen an Kräutern, Kohl und Salat. Kalifornischer Blütenthrips ist ausgenommen.
- Wie viel Spruzit Schädlingsspray wird gespritzt und wie oft?
- Gespritzt wird bei Befallsbeginn, mit 60 ml Mittel je m². Bei Zierpflanzen und Tomate sind je nach Pflanzengröße 60, 90 oder 120 ml je m² genannt, bei Kernobst 50 ml je m² und je m Kronenhöhe. Zierpflanzen: höchstens 8 Anwendungen, übrige Kulturen höchstens 2 Anwendungen.
- Welche Wartezeit gilt und welche Wirkstoffe sind enthalten?
- Bei Zierpflanzen ist keine Wartezeit festgesetzt, bei Gemüse und Kernobst gelten laut Zulassung 3 bis 7 Tage je nach Kultur und Einsatzort. Enthalten sind Pyrethrine (0,05 g/l) und Rapsöl (8,25 g/l). Zulassungsnummer: 024785-66.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Zulassungsnummer: 024785-66
Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten! Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig.
In Deutschland gilt das absolute Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln auf befestigten Flächen wie Gehwegen, Auffahrten, Terrassen, Wegen und Plätzen, auf sonstigen nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen (Säume an Wegen, Weiden, Äckern und Wäldern, Gewässerufer) und in und unmittelbar an oberirdischen Gewässern hinweist. § 12 Abs. 2 Satz 1 und 2 PflSchG
Im Fokus
„Spruzit® SchädlingsSpray von W. Neudorff GmbH KG ist ein anwendungsfertiges Pflanzenschutzmittel (Insektizid) mit den Wirkstoffen Pyrethrine und Rapsöl in der Sprühdose. Es wird unverdünnt auf die befallenen Pflanzen gesprüht. Laut Gebrauchsanleitung ist es für Zierpflanzen, verschiedene Gemüsekulturen, frische Kräuter, Kernobst und johannisbeerartiges Beerenobst bestimmt. Das Set enthält 3 Packungen.“
Auf einen Blick- Pflanzenschutzmittel (Insektizid) gegen saugende Insekten, Blattläuse, Spinnmilben, Mottenschildläuse (Weiße Fliege), Woll- oder Schmierläuse, Schildlaus-Arten, freifressende Schmetterlingsraupen, Blattwespen und blattfressende Käfer (je nach Kultur, Ausnahmen siehe Anwendung)
- Für Zierpflanzen (Freiland, Gewächshaus, Zimmer, Büroräume, Balkone), Tomate und Kopfsalat im Gewächshaus, frische Kräuter, Salate, Kopfkohl, Grünkohl, Blumenkohl, Kernobst und johannisbeerartiges Beerenobst
- Anwendungsfertig (Sprühdose): 60 ml je m² bei Pflanzen bis 50 cm Höhe, ausreichend für ca. 18 m²
- Wirkstoffe: Pyrethrine (0,05 g/l), Rapsöl (8,25 g/l)
- Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig
- Anwendungszeitraum: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
- Packungsgröße: 3 x 400 ml (Set aus 3 Packungen)
Anwendung (Angaben des Herstellers und der Zulassung)- Vor Gebrauch schütteln. Anwendungsfertig, unverdünnt aus der Sprühdose sprühen.
- Zierpflanzen im Freiland gegen saugende Insekten; Zierpflanzen im Gewächshaus, in Zimmern, Büroräumen und auf Balkonen gegen saugende Insekten (ausgenommen Kalifornischer Blütenthrips), Spinnmilben, Mottenschildläuse (Weiße Fliege), Woll- oder Schmierläuse und Schildlaus-Arten.
- Zierpflanzen im Freiland gegen freifressende Schmetterlingsraupen (ausgenommen Wickler), Blattwespen und blattfressende Käfer (ausgenommen Dickmaulrüssler).
- Aufwand an Zierpflanzen: unverdünnt 60 ml je m² bei Pflanzen bis 50 cm Höhe, 90 ml je m² bei 50 bis 125 cm und 120 ml je m² über 125 cm.
- Gemüse und Kräuter: frische Kräuter im Gewächshaus, in Zimmern, Büroräumen und Wintergärten gegen saugende Insekten (ausgenommen Kalifornischer Blütenthrips) und freifressende Schmetterlingsraupen, im Freiland gegen saugende Insekten (ausgenommen Kalifornischer Blütenthrips) und freifressende Schmetterlingsraupen (ausgenommen Wickler); Kopfsalat im Gewächshaus und Salate im Freiland gegen freifressende Schmetterlingsraupen (ausgenommen Wickler) und Blattläuse (ausgenommen Grüne Salatblattlaus/Große Johannisbeerblattlaus); Kopfkohl, Grünkohl und Blumenkohl im Freiland gegen freifressende Schmetterlingsraupen (ausgenommen Wickler), Blattwespen, blattfressende Käfer und Blattläuse: jeweils unverdünnt 60 ml je m².
- Tomate im Gewächshaus gegen Blattläuse und Spinnmilben: unverdünnt 60 ml je m² bei Pflanzen bis 50 cm Höhe, 90 ml je m² bei 50 bis 125 cm und 120 ml je m² über 125 cm.
- Obst im Freiland: Kernobst gegen Blattläuse (ausgenommen Mehlige Apfelblattlaus) und freifressende Schmetterlingsraupen (ausgenommen Wickler): 50 ml je m² und je m Kronenhöhe; johannisbeerartiges Beerenobst gegen Blattläuse, Blattwespen und freifressende Schmetterlingsraupen (ausgenommen Wickler): 100 ml je m².
- Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen anwenden. Alle Pflanzenteile gründlich ober- und unterseits tropfnass benetzen.
- Entwicklungsstadien der Pflanzen laut Zulassung: frische Kräuter BBCH 12 bis 69; Kopfsalat im Gewächshaus BBCH 12 bis 41; Kopfkohl, Grünkohl, Blumenkohl und Salate im Freiland BBCH 12 bis 49; Tomate im Gewächshaus BBCH 12 bis 89; johannisbeerartiges Beerenobst BBCH 11 bis 91; Kernobst gegen freifressende Schmetterlingsraupen BBCH 11 bis 91, gegen Blattläuse im Anwendungsgebiet 024785-66/02-013 BBCH 11 bis 91 und im Anwendungsgebiet 024785-66/00-011 ohne Stadienangabe; Zierpflanzen im Freiland gegen freifressende Schmetterlingsraupen, Blattwespen und blattfressende Käfer BBCH 12 bis 91. Für die übrigen Zierpflanzen-Anwendungen ist kein Stadium festgelegt.
- Zierpflanzen gegen saugende Insekten, Spinnmilben, Mottenschildläuse, Woll- oder Schmierläuse und Schildlaus-Arten: höchstens 8 Anwendungen pro Kultur bzw. Jahr; gegen Raupen, Blattwespen und Käfer an Zierpflanzen sowie an Gemüse, Kräutern und Obst höchstens 2 Anwendungen. Laut Gebrauchsanleitung im Abstand von 7 Tagen, gegen Weiße Fliege 3 Tage, gegen Schild-, Woll- und Schmierläuse 14 Tage.
- Wartezeit: 3 Tage bei Gemüse, frischen Kräutern und Obst im Freiland sowie bei Tomate im Gewächshaus; 7 Tage bei frischen Kräutern im Gewächshaus, in Zimmern, Büroräumen und Wintergärten sowie bei Kopfsalat im Gewächshaus. Bei Zierpflanzen ist die Festsetzung einer Wartezeit ohne Bedeutung.
- Bevorzugt in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden spritzen. Bei Sonneneinstrahlung können nach der Anwendung Schäden an den Kulturpflanzen auftreten.
- Vor der Behandlung größerer Bestände einen Verträglichkeitstest an Einzelpflanzen durchführen. An Farnen und Lantanen können vereinzelt Pflanzenschäden auftreten. Keine Anwendung bei Weihnachtssternen. An Tomate sind Schäden an der Kulturpflanze möglich.
- Abtropfende Spritzflüssigkeit kann Ölflecken auf Fußböden und Gegenständen verursachen, die Umgebung daher vor der Anwendung abdecken.
- Die Anwendung in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern ist nicht zulässig; der nach Länderrecht vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern ist einzuhalten.
- Vor einer chemischen Behandlung nichtchemische Möglichkeiten prüfen, zum Beispiel Absammeln von Raupen und Käfern, Rückschnitt befallener Triebe oder Abspülen von Blattläusen mit einem Wasserstrahl.
- Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten. Im Gewächshaus, in Zimmern, Büroräumen und Wintergärten bis zum Abtrocknen des Spritzbelages den Kontakt mit den behandelten Pflanzen vermeiden.
- Bei der Ausbringung/Handhabung langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen. Weitere Schutzmaßnahmen siehe Sicherheitsdatenblatt.
Lagerung und Entsorgung- Frostfrei lagern, nicht bei Temperaturen über 30 °C aufbewahren.
- Dosen mit Produktresten der kommunalen Schadstoffsammelstelle zuführen. Die restentleerte Verpackung gehört in die Wertstoffsammlung. Entleerte Verpackungen nicht wiederverwenden.
Pflichtangaben
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