Häufige Fragen
- Gegen welche Schädlinge ist Neudorff Spruzit Neem GemüseSchädlingsfrei zugelassen?
- Genannt sind saugende, beißende und blattminierende Insekten an Kräutern, Spinat, Kopfkohl und Fruchtgemüse, der Kartoffelkäfer an Kartoffeln im Freiland sowie an Zierpflanzen auch Weiße Fliegen und im Gewächshaus Trauermücken. Bei einigen Anwendungen sind Wanzen ausgenommen.
- Welche Wartezeit gilt bei Neudorff Spruzit Neem GemüseSchädlingsfrei?
- Bei Kartoffeln beträgt die Wartezeit 4 Tage, bei Spinat 7 Tage, bei frischen Kräutern 14 Tage. Bei Kopfkohl, Tomate, Gurke, Zucchini und Aubergine sind es 3 Tage. Bei Zierpflanzen ist die Festsetzung einer Wartezeit ohne Bedeutung.
- Wie wird Neudorff Spruzit Neem GemüseSchädlingsfrei dosiert?
- Gespritzt wird bei Befallsbeginn, meist mit 0,3 ml/m² Mittel in 50 bis 80 ml/m² Wasser. Bei Fruchtgemüse wird nach Pflanzengröße gestaffelt: 0,2, 0,25 oder 0,3 ml/m² Mittel. Je Befall sind höchstens 3 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen vorgesehen.
- Welche Zulassungsnummer und welchen Wirkstoff hat Neudorff Spruzit Neem GemüseSchädlingsfrei?
- Die Zulassungsnummer lautet 024436-82, der Wirkstoff ist Azadirachtin mit 10,6 g/l (1,0 Gew.-%). Die Formulierung ist ein Emulgierbares Konzentrat (Emulsionskonzentrat, EC). Der Inhalt beträgt 30 ml.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Zulassungsnummer: 024436-82
Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten! Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig.
In Deutschland gilt das absolute Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln auf befestigten Flächen wie Gehwegen, Auffahrten, Terrassen, Wegen und Plätzen, auf sonstigen nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen (Säume an Wegen, Weiden, Äckern und Wäldern, Gewässerufer) und in und unmittelbar an oberirdischen Gewässern hinweist. § 12 Abs. 2 Satz 1 und 2 PflSchG
Im Fokus
„Spruzit® NEEM GemüseSchädlingsfrei von W. Neudorff GmbH KG ist ein Pflanzenschutzmittel (Insektizid) als Emulsionskonzentrat mit dem Wirkstoff Azadirachtin. Das Konzentrat wird in Wasser verdünnt und auf die befallenen Pflanzen gespritzt, gegen Trauermückenlarven wird es gegossen. Zugelassen ist die Anwendung an Fruchtgemüse, frischen Kräutern, Spinat, Kopfkohl, Kartoffeln und Zierpflanzen.“
Auf einen Blick- Pflanzenschutzmittel (Insektizid) gegen saugende, beißende und blattminierende Insekten, Kartoffelkäfer, Weiße Fliegen und Trauermücken (je nach Kultur, Ausnahmen siehe Anwendung)
- Für Tomate, Gurke, Zucchini, Kürbis, Aubergine, Gemüsepaprika, frische Kräuter, Spinat, Kopfkohl und Kartoffel sowie für Zierpflanzen
- Konzentrat zum Spritzen: 0,3 ml Mittel je m² (zum Beispiel Kräuter, Spinat, Kopfkohl, Zierpflanzen bis 50 cm), ausreichend für ca. 100 m²; an Fruchtgemüse 0,2 bis 0,3 ml je m² nach Pflanzenhöhe
- Wirkstoff: Azadirachtin (10,6 g/l)
- Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig
- Anwendungszeitraum: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
- Packungsgröße: 30 ml
Anwendung (Angaben des Herstellers und der Zulassung)- Zur Dosierung den beiliegenden Messbecher verwenden. Behälter mit zwei Dritteln der erforderlichen Wassermenge füllen, das Mittel unter Rühren hinzugeben und mit dem restlichen Wasser auffüllen. Nur so viel Gieß- oder Spritzlösung ansetzen, wie zur Behandlung nötig ist, und noch am selben Tag ausbringen.
- Gießanwendung gegen Trauermücken (Larven) an Zierpflanzen (Jungpflanzen) im Gewächshaus: 15 ml Mittel in 3 Liter Wasser je m². Die Erde gut angießen, Blumentöpfe und Aussaatschalen durchdringend gießen. Höchstens 4 Anwendungen im Abstand von 7 bis 14 Tagen. Schäden an Blüten möglich.
- Spritzanwendung an Zierpflanzen (ausgenommen Birne und Zierkoniferen) im Freiland, Gewächshaus, in Zimmern, Büroräumen und auf Balkonen gegen saugende, beißende und blattminierende Insekten sowie Weiße Fliegen: 0,3 ml Mittel in höchstens 200 ml Wasser je m² (Pflanzen bis 50 cm Höhe); höchstens 4 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
- Spritzanwendung an frischen Kräutern (ausgenommen Schnittlauch) im Freiland, Gewächshaus und auf Balkonen sowie an Kopfkohl (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl) im Freiland: 0,3 ml Mittel in 50 bis 80 ml Wasser je m²; an Spinat und verwandten Arten im Freiland: 0,3 ml Mittel in 60 bis 80 ml Wasser je m²; jeweils höchstens 3 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen. Schadorganismen: saugende Insekten (bei Kräutern und Spinat ausgenommen Wanzen), beißende und blattminierende Insekten.
- Spritzanwendung an Tomate, Gurke, Zucchini, Aubergine und Kürbis (Flaschen-, Garten-, Moschus- und Riesenkürbis) im Freiland, Gewächshaus und auf Balkonen sowie an Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili) im Gewächshaus gegen saugende Insekten (ausgenommen Wanzen), beißende und blattminierende Insekten: 0,2 ml Mittel in 60 ml Wasser je m² bei Pflanzen bis 50 cm Höhe, 0,25 ml in 80 ml bei 50 bis 125 cm, 0,3 ml in 100 ml über 125 cm; höchstens 3 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
- Spritzanwendung an Kartoffeln im Freiland gegen Kartoffelkäfer, nur gegen die Larvenstadien L1 bis L3: 0,25 ml Mittel in 30 bis 70 ml Wasser je m²; höchstens 2 Anwendungen, laut Gebrauchsanleitung im Abstand von mindestens 7 Tagen.
- Wartezeit: frische Kräuter 14 Tage, Spinat und verwandte Arten 7 Tage, Kartoffel 4 Tage, Tomate, Gurke, Zucchini, Aubergine, Kürbis, Gemüsepaprika und Kopfkohl 3 Tage. Bei Zierpflanzen ist die Festsetzung einer Wartezeit ohne Bedeutung.
- Bei der Spritzanwendung die Pflanzen gleichmäßig bis zur sichtbaren Benetzung behandeln, auch die Blattunterseiten. Auch nach Regen sind der für die jeweilige Anwendung vorgeschriebene Abstand und die Höchstzahl der Anwendungen einzuhalten. Keine Anwendung bei hoher Regenwahrscheinlichkeit, praller Sonne oder Temperaturen über 25 °C.
- Empfindliche Oberflächen wie Böden, Möbel und Fenster gegen Sprühflecken schützen, Zimmerpflanzen gegebenenfalls zur Behandlung ins Freie an einen geschützten, schattigen Ort stellen.
- Vor der Behandlung ganzer Bestände die Empfindlichkeit an wenigen Pflanzen bzw. Blättern prüfen. Bei Jungpflanzen von Gemüse und Kräutern können leichte Blattschäden (Wellen, Einrollen) auftreten; die Gebrauchsanleitung enthält eine Liste verträglicher und empfindlicher Zierpflanzenarten.
- Die Anwendung in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern ist nicht zulässig; der nach Länderrecht vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern ist einzuhalten. Bei Kartoffeln gelten in Gewässernähe zusätzlich die Abstandsregeln für verlustmindernde Geräte (siehe Pflichtangaben).
- Vor einer chemischen Behandlung nichtchemische Möglichkeiten prüfen, zum Beispiel Gelbtafeln gegen erwachsene Trauermücken, Abdecken der Erdoberfläche mit Sand oder Abtrocknenlassen der oberen Erdschicht zwischen den Wassergaben; an Gemüse Absammeln der Schädlinge oder Abspülen mit einem Wasserstrahl.
- Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten.
- Bei der Ausbringung/Handhabung Arbeitskleidung (mindestens langärmeliges Hemd und lange Hose), Handschuhe und festes Schuhwerk (zum Beispiel Gummistiefel) tragen. Weitere Schutzmaßnahmen siehe Sicherheitsdatenblatt.
Lagerung und Entsorgung- Kühl, trocken und frostfrei an einem gut gelüfteten Ort lagern, vor Sonneneinstrahlung schützen. Von Getränken, Nahrungs- und Futtermitteln fernhalten. Für Kinder, Haustiere und Unbefugte unzugänglich aufbewahren.
- Reste nicht mit dem Hausmüll, über das WC oder die Kanalisation entsorgen. Behältnisse mit Produktresten an Sammelstellen für Haushaltschemikalien abgeben, völlig entleerte Behältnisse der Wertstoffsammlung zuführen. Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht wiederverwenden.
Pflichtangaben
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