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NEUDORFF® Netz-Schwefelit® WG - 75 g

Neudorff
Art.Nr.: FL-10230
GTIN/EAN: 4005240017807
HAN: 00868
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NEUDORFF® Netz-Schwefelit® WG - 75 g
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Häufige Fragen

Gegen welchen Mehltau ist Netz-Schwefelit WG zugelassen, und an welchen Pflanzen?
Laut Zulassung gegen Echten Mehltau an Weinrebe, Erbse, Gurke, Wurzel- und Knollengemüse und Zierpflanzen sowie gegen Amerikanischen Mehltau an Stachelbeere. Alle Anwendungsgebiete liegen im Freiland: Weinbau, Obstbau, Gemüsebau und Zierpflanzenbau.
Wie wird Netz-Schwefelit WG angewendet?
Das Granulat wird gespritzt (an Weinrebe auch gesprüht), bei Befallsbeginn bzw. beim Sichtbarwerden der ersten Symptome. An Erbse und Gurke sind es 15 g je 100 m² Mittel in höchstens 6 l/100 m² Wasser, an Stachelbeere 50 g je 100 m² in höchstens 10 l/100 m² Wasser. Bei Zierpflanzen richtet sich der Aufwand nach der Pflanzengröße.
Wie oft darf Netz-Schwefelit WG angewendet werden, und welche Wartezeit gilt?
Je nach Kultur sind 3 bis 15 Anwendungen pro Kultur bzw. Jahr erlaubt, an Erbse höchstens 3, an Gurke 6, an der Weinrebe 8 und an Zierpflanzen 15. Die Wartezeit beträgt 7 Tage bei Stachelbeere, Erbse und Wurzel- und Knollengemüse, 1 Tag bei Gurke und 56 bzw. 28 Tage bei der Weinrebe. Bei Zierpflanzen ist sie ohne Bedeutung.
Welche Zulassungsnummer und welchen Wirkstoff hat Netz-Schwefelit WG?
Die Zulassungsnummer lautet 050006-60. Wirkstoff ist Schwefel (CAS 7704-34-9) mit 796 g/kg (79,6 Gew.-%). Das Mittel liegt als wasserdispergierbares Granulat (WG) vor, die Packung enthält 75 g. Maßgeblich sind Etikett und Gebrauchsanleitung.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Zulassungsnummer: 050006-60

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Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten! Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig.

In Deutschland gilt das absolute Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln auf befestigten Flächen wie Gehwegen, Auffahrten, Terrassen, Wegen und Plätzen, auf sonstigen nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen (Säume an Wegen, Weiden, Äckern und Wäldern, Gewässerufer) und in und unmittelbar an oberirdischen Gewässern hinweist. § 12 Abs. 2 Satz 1 und 2 PflSchG


  • Im Fokus


    „Netz-Schwefelit® WG von W. Neudorff GmbH KG ist ein Pflanzenschutzmittel (Fungizid) als wasserdispergierbares Granulat mit dem Wirkstoff Schwefel. Der Beutelinhalt wird in Wasser verrührt und auf die Pflanzen gespritzt. Zugelassen ist die Anwendung gegen Echte Mehltaupilze an Weinrebe, Zierpflanzen, Gurke, Erbse, Wurzel- und Knollengemüse sowie gegen Amerikanischen Mehltau an Stachelbeere im Freiland.“


    Auf einen Blick

    • Pflanzenschutzmittel (Fungizid) gegen Echte Mehltaupilze und Amerikanischen Stachelbeermehltau
    • Für Weinrebe, Zierpflanzen, Gurke, Erbse, Wurzel- und Knollengemüse sowie Stachelbeere im Freiland
    • Wasserdispergierbares Granulat: 1 Beutel (15 g) auf 6 Liter Wasser; bei 0,15 g je m² (Gurke, Erbse, Wurzel- und Knollengemüse) ausreichend für ca. 100 m² je Beutel bzw. ca. 500 m² je Packung
    • Wirkstoff: Schwefel (796 g/kg)
    • Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig
    • Anwendungszeitraum: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
    • Packungsgröße: 75 g (5 Beutel à 15 g)


    Anwendung (Angaben des Herstellers und der Zulassung)

    • Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome anwenden. Stets frisch angesetzte Spritzbrühe verwenden und nie mehr ansetzen als gebraucht wird. Bis zur vollständigen Benetzung spritzen, auch die Blattunterseiten behandeln.
    • Gurke, Erbse sowie Wurzel- und Knollengemüse im Freiland gegen Echten Mehltau: 15 g je 100 m² in bis zu 6 Liter Wasser (1 Beutel auf 6 Liter Wasser reicht für ca. 100 m²); Gurke innerhalb BBCH 13 bis 87, Wurzel- und Knollengemüse innerhalb BBCH 12 bis 49. Gurke und Wurzel-/Knollengemüse höchstens 6 Anwendungen, Erbse höchstens 3 Anwendungen; Abstand 6 bis 8 Tage, bei Wurzel- und Knollengemüse 5 bis 7 Tage.
    • Zierpflanzen im Freiland gegen Echte Mehltaupilze: 25 g je 100 m² in bis zu 10 Liter Wasser bei Pflanzen bis 50 cm Höhe, 37,5 g in bis zu 15 Liter bei 50 bis 125 cm, 50 g in bis zu 20 Liter über 125 cm (laut Gebrauchsanleitung 1 Beutel auf 6 Liter Wasser; je Beutel ca. 60, 40 bzw. 30 m²), innerhalb BBCH 11 bis 89; höchstens 15 Anwendungen im Abstand von 6 bis 8 Tagen.
    • Stachelbeere im Freiland gegen Amerikanischen Mehltau: 50 g je 100 m² vor dem Austrieb, 40 g je 100 m² nach dem Austrieb, jeweils in bis zu 10 Liter Wasser; höchstens 6 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
    • Weinrebe im Freiland gegen Echten Mehltau: ab Knospenaufbruch (ES 09) 36 g je 100 m² in bis zu 4 Liter Wasser, ab Blühbeginn (ES 61) 48 g in bis zu 8 Liter, ab Fruchtansatz (ES 71) 24 g in bis zu 12 Liter, ab Beeren erbsengroß (ES 75) 32 g in bis zu 16 Liter Wasser, innerhalb BBCH 09 bis 75; höchstens 8 Anwendungen im Abstand von 7 bis 14 Tagen.
    • Wartezeit: Gurke 1 Tag; Stachelbeere, Erbse, Wurzel- und Knollengemüse 7 Tage; Tafeltrauben 28 Tage, Keltertrauben 56 Tage. Bei Zierpflanzen ist die Festsetzung einer Wartezeit ohne Bedeutung.
    • Bei Sonneneinstrahlung können nach der Anwendung im Obstbau Schäden an den Kulturpflanzen auftreten; Berostung bei empfindlichen Sorten möglich. Im Gemüsebau können in Abhängigkeit von Kultur, Sorte und Anbauverfahren Schäden nicht ausgeschlossen werden, die Pflanzenverträglichkeit vorher prüfen.
    • Laut Hersteller nicht mischbar mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei, Promanal Neu Schild- und Wolllausfrei und Spruzit Schädlingsfrei.
    • Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt; gegebenenfalls anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
    • Die Anwendung in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern ist nicht zulässig; der nach Länderrecht vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern ist einzuhalten.
    • Vor einer chemischen Behandlung nichtchemische Möglichkeiten prüfen, zum Beispiel Entfernen befallener Triebe und Blätter, luftiger Standort und Wahl weniger anfälliger Sorten.
    • Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten.
    • Beim Umgang mit dem Mittel Schutzhandschuhe tragen. Bei der Ausbringung/Handhabung langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen. Weitere Schutzmaßnahmen siehe Sicherheitsdatenblatt.


    Lagerung und Entsorgung

    • Nur im Originalbehälter aufbewahren. Nicht zusammen mit Futtermitteln und Lebensmitteln lagern. Trocken lagern, vor Hitze und Sonneneinstrahlung schützen. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
    • Geringe Produktreste, die im Haushalt anfallen, können bei Schadstoffsammelstellen abgegeben werden. Die restentleerte Verpackung gehört in die Wertstoffsammlung. Entleerte Verpackungen nicht wiederverwenden.

  • Pflichtangaben


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