Häufige Fragen
- Gegen welche Unkräuter ist Dicotex Rasen Unkraut-Frei zugelassen?
- Laut Zulassung ist Dicotex Rasen Unkraut-Frei gegen zweikeimblättrige Unkräuter im Rasen vorgesehen. Das Herbizid wird im Zierpflanzenbau im Freiland angewendet, die Zulassungsnummer lautet 005747-63. Maßgeblich sind Etikett und Gebrauchsanleitung.
- Wie wird Dicotex Rasen Unkraut-Frei angewendet und wie viel wird gebraucht?
- Die Zulassung nennt zwei Verfahren: Spritzen im Frühjahr oder Herbst mit 100 ml Mittel in 10 l Wasser je 100 m² oder Gießen während der Vegetationsperiode von April bis September mit 1 ml Mittel in 1 l Wasser je m². Je Befall und Jahr ist höchstens 1 Anwendung vorgesehen.
- Welche Wirkstoffe enthält Dicotex Rasen Unkraut-Frei und gilt eine Wartezeit?
- Das wasserlösliche Konzentrat enthält 2,4-D (70 g/l), MCPA (70 g/l), Mecoprop-P (42 g/l) und Dicamba (20 g/l), jeweils als Dimethylamin-Salz. Eine Wartezeit in Tagen ist laut Zulassung nicht erforderlich, sie ist durch die Anwendungsbedingungen und die Vegetationszeit abgedeckt.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Zulassungsnummer: 005747-63
Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten! Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig.
Die Anwendung des Mittels auf Freilandflächen, die nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, ist nur mit einer Genehmigung der zuständigen Behörde zulässig (§ 12 Abs. 2 Satz 3 PflSchG). Zu diesen Flächen gehören alle nicht durch Gebäude oder Überdachungen ständig abgedeckten Flächen, wozu auch Verkehrsflächen jeglicher Art wie Gleisanlagen, Straßen-, Wege-, Hof- und Betriebsflächen sowie sonstige durch Tiefbaumaßnahmen veränderte Landflächen gehören. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
Im Fokus
„Dicotex® Rasen Unkraut-Frei von Dr. Stähler ist ein Pflanzenschutzmittel (Herbizid) mit den Wirkstoffen 2,4-D, MCPA, Mecoprop-P und Dicamba. Das wasserlösliche Konzentrat wird mit Wasser verdünnt und mit Spritzschirm oder Gießbrause auf den Rasen ausgebracht. Zugelassen ist die Anwendung gegen zweikeimblättrige Unkräuter im Rasen.“
Auf einen Blick- Pflanzenschutzmittel (Herbizid) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im Rasen
- Konzentrat zum Spritzen oder Gießen: 1 ml Mittel je m² (Spritzen in 100 ml Wasser, Gießen in 1 Liter Wasser), ausreichend für ca. 100 m²
- Nicht im Ansaatjahr anwenden, höchstens 1 Anwendung pro Jahr
- Wirkstoffe: 2,4-D (70 g/l), MCPA (70 g/l), Mecoprop-P (42 g/l), Dicamba (20 g/l)
- Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig
- Anwendungszeitraum: Spritzen vom Frühjahr bis Herbst, Gießen während der Vegetationsperiode von April bis September
- Packungsgröße: 100 ml
Anwendung (Angaben des Herstellers und der Zulassung)- Das Mittel in der erforderlichen Menge (1 ml je m²) in die Hälfte des Wassers geben, mit der restlichen Wassermenge auffüllen und gut umrühren. Stets nur so viel Brühe ansetzen, wie für die Fläche gebraucht wird.
- Spritzen: 1 ml Mittel in 100 ml Wasser je m² mit Spritzschirm ausbringen, zum Beispiel 50 ml Mittel in einer 5-Liter-Gartenspritze für 50 m². Anwendung vom Frühjahr bis Herbst.
- Gießen: 1 ml Mittel in 1 Liter Wasser je m² mit Gießrechen oder Gießbrause ausbringen, zum Beispiel 5 ml Mittel in einer 5-Liter-Gießkanne für 5 m². Anwendung während der Vegetationsperiode von April bis September.
- Auf gut entwickelte Unkräuter oder im Rosettenstadium ausbringen und auf eine gleichmäßige Verteilung achten. Laut Hersteller bei wüchsigem Wetter (15 bis 25 °C) und gut entwickeltem Blattwerk anwenden; die Blätter sollten trocken sein, nach der Anwendung sollte etwa 6 Stunden kein Regen fallen.
- Nicht im Ansaatjahr anwenden, erst ab dem ersten Standjahr des Rasens. Höchstens 1 Anwendung pro Jahr.
- Laut Hersteller mindestens 5 Tage vor und 5 Tage nach der Anwendung nicht mähen.
- Laut Wirkungsspektrum des Herstellers nicht ausreichend erfasst werden Gräser und Moose, weniger gut Giersch, Schachtelhalm, Bärenklau und Wiesenkerbel.
- Nutzung behandelter Rasenfläche als Spiel- und Liegewiese erst nach dem nächsten Schnitt. Im Behandlungsjahr anfallendes Mähgut nicht verfüttern.
- Nicht auf versiegelten Oberflächen wie Asphalt, Beton oder Kopfsteinpflaster ausbringen. Die Anwendung in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern ist nicht zulässig; der nach Länderrecht vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern ist einzuhalten.
- Vor einer chemischen Behandlung nichtchemische Möglichkeiten prüfen, zum Beispiel das Ausstechen einzelner Unkräuter.
- Schutzhandschuhe tragen beim Umgang mit dem Mittel. Bei der Ausbringung/Handhabung Schutzbrille, langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen; laut Etikett beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel zusätzlich eine Gummischürze. Bei Nachfolgearbeiten in frisch behandelten Pflanzen Arbeitskleidung (mindestens langärmliges Hemd und lange Hose) und Handschuhe tragen. Weitere Schutzmaßnahmen siehe Sicherheitsdatenblatt.
- Gieß- und Spritzgeräte nach dem Einsatz gründlich auf unversiegeltem Boden zunächst mit Wasser, dann mit Spülmittellösung reinigen. Das Reinigungswasser auf der vorher behandelten Fläche ausbringen.
Lagerung und Entsorgung- Getrennt von Lebens- und Futtermitteln, unzugänglich für Kinder und nur in der verschlossenen Originalpackung aufbewahren. Kühl und trocken lagern, nicht unter 0 °C abkühlen lassen und keinen Temperaturen über 35 °C aussetzen. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
- Leere Verpackungen nicht weiter verwenden. Sorgfältig restentleerte oder gespülte Verpackungen dem Hausmüll oder – falls entsprechend gekennzeichnet – dem örtlichen Recyclingsystem zuführen.
- Produktreste nicht dem Hausmüll beigeben und nicht in die Kanalisation gelangen lassen, sondern in der Originalverpackung bei der Sammelstelle für Haushaltschemikalien abgeben. Weitere Auskünfte erteilt die Stadt- oder Kreisverwaltung.
Pflichtangaben
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