Häufige Fragen
- Gegen welchen Pilz ist Asulfa Jet laut Zulassung vorgesehen?
- Gegen Echten Mehltau (bei Gurke mit den Erregern Sphaerotheca fuliginea und Erysiphe cichoracearum, bei Erbse Erysiphe pisi) sowie Echte Mehltaupilze an Zierpflanzen und Wurzelgemüse. Dazu kommen Amerikanischer Mehltau an Stachelbeere und Echter Mehltau an der Weinrebe.
- Welche Kulturen sind zugelassen?
- Laut Zulassung Erbse, Gurke sowie Wurzel- und Knollengemüse im Gemüsebau, Zierpflanzen im Zierpflanzenbau, Stachelbeere im Obstbau und Weinrebe im Weinbau, jeweils im Freiland.
- Welche Wartezeiten gelten?
- Gurke: 1 Tag. Erbse, Wurzel- und Knollengemüse und Stachelbeere: 7 Tage. Weinrebe: 28 oder 56 Tage. Bei Zierpflanzen ist eine Wartezeit ohne Bedeutung. Zulassungsnummer: 050498-64.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Zulassungsnummer: 050498-64
Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten! Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig.
In Deutschland gilt das absolute Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln auf befestigten Flächen wie Gehwegen, Auffahrten, Terrassen, Wegen und Plätzen, auf sonstigen nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen (Säume an Wegen, Weiden, Äckern und Wäldern, Gewässerufer) und in und unmittelbar an oberirdischen Gewässern hinweist. § 12 Abs. 2 Satz 1 und 2 PflSchG
Im Fokus
„Asulfa Jet Mehltau-Frei der Marke Dr. Stähler ist ein Pflanzenschutzmittel (Fungizid) mit dem Wirkstoff Schwefel (Netzschwefel). Das wasserdispergierbare Granulat ist in Portionsbeutel zu je 10 g abgepackt, wird in Wasser eingerührt und auf die Pflanzen gespritzt. Zugelassen ist die Anwendung im Freiland an Gurke, Erbse, Wurzel- und Knollengemüse, Zierpflanzen, Stachelbeere und Weinrebe. Das Set enthält 3 Packungen.“
Auf einen Blick- Pflanzenschutzmittel (Fungizid) gegen Echte Mehltaupilze und den Amerikanischen Mehltau der Stachelbeere
- Für Gurke, Erbse, Wurzel- und Knollengemüse, Zierpflanzen, Stachelbeere und Weinrebe im Freiland
- Wasserdispergierbares Granulat in 10 Portionsbeuteln zu je 10 g: bei Gemüse 15 g je 100 m², ausreichend für ca. 1.998 m²
- Wirkstoff: Schwefel (800 g/kg)
- Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig
- Anwendungszeitraum: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
- Packungsgröße: 3 x 100 g (10 x 10 g) (Set aus 3 Packungen)
Anwendung (Angaben des Herstellers und der Zulassung)- Den Inhalt der Portionsbeutel in die angegebene Wassermenge einrühren und die Pflanzen gleichmäßig spritzen. Nur so viel Spritzbrühe ansetzen, wie für die Behandlung benötigt wird.
- Gurke gegen Echten Mehltau (Erysiphe cichoracearum, Sphaerotheca fuliginea), Erbse gegen Echten Mehltau (Erysiphe pisi) sowie Wurzel- und Knollengemüse gegen Echte Mehltaupilze: 15 g Mittel je 100 m² in 6 Liter Wasser.
- Zierpflanzen gegen Echte Mehltaupilze: je 100 m² 25 g Mittel in 10 Liter Wasser bei Pflanzen bis 50 cm Höhe, 37,5 g in 15 Liter Wasser bei 50 bis 125 cm, 50 g in 20 Liter Wasser über 125 cm. Die Liste der verträglichen Arten und Sorten in der Gebrauchsanleitung beachten.
- Stachelbeere gegen den Amerikanischen Mehltau (Sphaerotheca mors-uvae): je 100 m² 50 g Mittel in 10 Liter Wasser vor dem Austrieb, 40 g in 10 Liter Wasser nach dem Austrieb.
- Weinrebe gegen Echten Mehltau (Uncinula necator): je 100 m² je nach Entwicklungsstadium der Rebe 24 bis 48 g Mittel in höchstens 4 bis 16 Liter Wasser; die Einzelwerte je Entwicklungsstadium stehen in den Pflichtangaben.
- Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome spritzen. Höchstens Anwendungen pro Kultur bzw. Jahr: Erbse 3 im Abstand von 10 bis 14 Tagen, Gurke, Wurzel- und Knollengemüse sowie Stachelbeere je 6, Weinrebe 8, Zierpflanzen 15.
- Wartezeit: Gurke 1 Tag; Erbse, Wurzel- und Knollengemüse sowie Stachelbeere 7 Tage; Weinrebe 28 Tage bei Tafeltrauben und 56 Tage bei Keltertrauben; bei Zierpflanzen ohne Bedeutung.
- Bei Stachelbeeren können bei Sonneneinstrahlung nach der Anwendung Schäden auftreten; Vorsicht bei benachbart wachsenden Kulturpflanzen. Bei Wurzel- und Knollengemüse sind je nach Kultur und Sorte Schäden nicht auszuschließen, die Pflanzenverträglichkeit daher vorher prüfen.
- Die Anwendung in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern ist nicht zulässig; der nach Länderrecht vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern ist einzuhalten.
- Vor einer chemischen Behandlung nichtchemische Möglichkeiten prüfen, zum Beispiel befallene Blätter und Triebe entfernen und auf luftige, nicht zu dichte Bestände achten.
- Behandelte Flächen und Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten.
- Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen. Weitere Schutzmaßnahmen siehe Sicherheitsdatenblatt.
Lagerung und Entsorgung- Behälter dicht geschlossen an einem kühlen, gut gelüfteten Ort bei unter 40 °C aufbewahren. Unter Verschluss und für Kinder unzugänglich aufbewahren. Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.
- Verpackung nach Gebrauch wieder fest verschließen.
- Reste nicht mit dem Hausmüll entsorgen und nicht in die Kanalisation gelangen lassen, sondern einem Sonderabfallsammler übergeben oder zur Problemstoffsammelstelle bringen. Verpackungen nicht wiederverwenden.
Pflichtangaben
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