Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Zulassungsnummer: 034560-88
Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten! Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig.
In Deutschland gilt das absolute Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln auf befestigten Flächen wie Gehwegen, Auffahrten, Terrassen, Wegen und Plätzen, auf sonstigen nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen (Säume an Wegen, Weiden, Äckern und Wäldern, Gewässerufer) und in und unmittelbar an oberirdischen Gewässern hinweist. § 12 Abs. 2 Satz 1 und 2 PflSchG
Im Fokus
„COMPO Universal Pilz-frei Duaxo® N von COMPO GmbH ist ein Pflanzenschutzmittel (Fungizid) mit dem Wirkstoff Azoxystrobin. Das Suspensionskonzentrat wird mit Wasser verdünnt und auf die Pflanzen gespritzt. Zugelassen ist die Anwendung an Zierpflanzen, an verschiedenen Gemüsearten sowie an Kartoffeln und Spargel.“
Auf einen Blick- Pflanzenschutzmittel (Fungizid) gegen Rostpilze, Echten und Falschen Mehltau, Kraut- und Braunfäule sowie Blattflecken- und Kohlkrankheiten
- Für Zierpflanzen (Freiland und Gewächshaus), Tomaten und Gurken im Gewächshaus sowie Gurken, Zucchini, Kohl, Salate, Endivien, Möhren, Kartoffeln und Spargel im Freiland
- Konzentrat zum Spritzen: 10 ml je 100 m² (Gemüse im Freiland), ausreichend für ca. 150 m²; Kartoffeln 5 ml je 100 m², ausreichend für ca. 300 m²
- Wirkstoff: Azoxystrobin (250 g/l)
- Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig
- Anwendungszeitraum: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome, an Zierpflanzen bei Befallsgefahr
- Packungsgröße: 15 ml
Anwendung (Angaben des Herstellers und der Zulassung)- Die benötigte Menge mit dem beiliegenden Dosierbecher abmessen, mit Wasser verdünnen und die Spritzbrühe mit einem geeigneten Sprühgerät gleichmäßig auf die Pflanzen ausbringen.
- Zierpflanzen (Freiland und Gewächshaus), Rostpilze: 9,6 ml Mittel in höchstens 12 Liter Wasser je 100 m². Im Freiland höchstens 1 Anwendung pro Jahr, im Gewächshaus höchstens 2 Anwendungen im Abstand von 8 bis 12 Tagen. Anwendung bei Befallsgefahr im Entwicklungsstadium BBCH 13 bis 97.
- Tomaten im Gewächshaus (Kraut- und Braunfäule, Samtfleckenkrankheit, Echter Mehltau) und Gurken im Gewächshaus (Echter Mehltau): je 100 m² 4,8 ml Mittel in höchstens 6 Liter Wasser, 7,2 ml in höchstens 9 Liter Wasser bzw. 9,6 ml in höchstens 12 Liter Wasser, je nach Pflanzengröße (bis 50 cm, 50 bis 125 cm, über 125 cm), im Entwicklungsstadium BBCH 21 bis 89. Höchstens 2 Anwendungen im Abstand von 8 bis 12 Tagen. Wartezeit: 3 Tage.
- Gurken und Zucchini im Freiland (Echter Mehltau): 10 ml Mittel in 3 bis 6 Liter Wasser (Gurken) bzw. 2 bis 6 Liter Wasser (Zucchini) je 100 m², im Entwicklungsstadium BBCH 51 bis 89. Höchstens 2 Anwendungen im Abstand von 8 bis 12 Tagen. Wartezeit: 3 Tage.
- Blumenkohle, Blattkohle, Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl) und Rosenkohl im Freiland (Weißer Rost, Alternaria brassicae, Kohlschwärze, Mycosphaerella brassicicola): 10 ml Mittel in 2 bis 6 Liter Wasser je 100 m², im Entwicklungsstadium BBCH 41 bis 49. Höchstens 2 Anwendungen im Abstand von mindestens 12 Tagen. Wartezeit: Blumenkohle 10 Tage, Brokkoli, Blattkohle, Kopfkohl und Rosenkohl 14 Tage.
- Salate und Endivien im Freiland (Falscher Mehltau, Rhizoctonia solani): 10 ml Mittel in 2 bis 6 Liter Wasser je 100 m², im Entwicklungsstadium BBCH 41 bis 49. Höchstens 2 Anwendungen im Abstand von 8 bis 12 Tagen. Wartezeit: 14 Tage.
- Möhren im Freiland (Möhrenschwärze, Echter Mehltau, Blattfleckenkrankheit): 10 ml Mittel in 2 bis 6 Liter Wasser je 100 m², im Entwicklungsstadium BBCH 41 bis 49. Höchstens 1 Anwendung pro Jahr. Wartezeit: 14 Tage.
- Kartoffeln im Freiland (Dürrfleckenkrankheit): 5 ml Mittel in 2 bis 6 Liter Wasser je 100 m², im Entwicklungsstadium BBCH 31 bis 91. Höchstens 3 Anwendungen im Abstand von 14 bis 28 Tagen. Wartezeit: 7 Tage.
- Spargel im Freiland (Spargelrost, Laubkrankheit): 10 ml Mittel in 6 Liter Wasser je 100 m², im Entwicklungsstadium BBCH 55 bis 89. Höchstens 1 Anwendung pro Jahr. Wartezeit durch die Anwendungsbedingungen bzw. die Vegetationszeit abgedeckt.
- Gemüse, Kartoffeln und Spargel bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome behandeln und die Spritzbrühe gleichmäßig verteilen. Weitere Angaben zu Aufwandmengen enthält laut Hersteller das beiliegende Merkblatt.
- An Gurken sind Schäden je nach Kultur, Sorte und Anbauverfahren nicht auszuschließen; die Pflanzenverträglichkeit vor dem Einsatz prüfen.
- Die Zahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen begrenzt. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.
- Zierpflanzen im Freiland: keine Anwendung auf gedrainten Flächen zwischen dem 1. November und dem 15. März.
- Die Anwendung in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern ist nicht zulässig; der nach Länderrecht vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern ist einzuhalten.
- Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen, auch nicht indirekt über Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe.
- Vor einer chemischen Behandlung nichtchemische Möglichkeiten prüfen, zum Beispiel befallene Blätter und Triebe entfernen und für einen luftigen Stand der Pflanzen sorgen.
- Schutzhandschuhe tragen beim Umgang mit dem Mittel. Bei der Ausbringung und Handhabung langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen. Bis zum Abtrocknen des Spritzbelages Kontakt mit den behandelten Pflanzen vermeiden; ein Gewächshaus vor dem Wiederbetreten gründlich lüften. Weitere Schutzmaßnahmen siehe Sicherheitsdatenblatt.
Lagerung und Entsorgung- Im Originalbehälter dicht verschlossen, kühl, trocken und frostfrei an einem gut belüfteten Ort lagern, bei 5 bis 30 °C. Von Nahrungsmitteln und Getränken fernhalten. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
- Produktreste nicht in Oberflächengewässer oder die Kanalisation gelangen lassen, sondern einer anerkannten Abfallentsorgungsanlage zuführen (zum Beispiel kommunale Schadstoffsammlung). Leere Behälter nicht wiederverwenden.
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