Häufige Fragen
- Gegen welche Pilzkrankheiten ist Compo Pilz-frei Revus zugelassen?
- Laut Zulassung gegen Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) an Kartoffel, Kraut- und Braunfäule an Tomate, Aubergine und Pepino sowie Falschen Mehltau an Zucchini, Patisson und Melone. Falsche Mehltaupilze sind an Salaten, Rucola, Endivien, Spinat, Kräutern, Kresse, Schnittmangold, Sareptasenf und Winterportulak aufgeführt.
- Wo darf Compo Pilz-frei Revus angewendet werden?
- Kartoffel im Ackerbau im Freiland. Gemüse im Gemüsebau: Tomate, Salate, Blattgemüse und Kräuter im Freiland und im Gewächshaus, Aubergine, Pepino, Zucchini, Patisson und Melone im Gewächshaus.
- Wie wird Compo Pilz-frei Revus angewendet?
- Das Konzentrat wird bei Befallsbeginn bzw. beim Sichtbarwerden der ersten Symptome gespritzt, im Freiland mit 6 ml/100 m² Mittel in 2 bis 12 l/100 m² Wasser. Je nach Kultur sind 1 bis 4 Anwendungen im Abstand von mindestens 7 Tagen erlaubt. Die Wartezeit beträgt 3 Tage bei Kartoffel und Tomate, 7 Tage bei Blattgemüse.
- Welche Zulassungsnummer und welchen Wirkstoff hat Compo Pilz-frei Revus?
- Die Zulassungsnummer lautet 008182-60. Wirkstoff ist Mandipropamid mit 250 g/l als Suspensionskonzentrat (SC). Die Packung enthält 20 ml, laut Artikelname für ca. 320 m². Maßgeblich sind Etikett und Gebrauchsanleitung.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Zulassungsnummer: 008182-60
Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten! Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig.
In Deutschland gilt das absolute Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln auf befestigten Flächen wie Gehwegen, Auffahrten, Terrassen, Wegen und Plätzen, auf sonstigen nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen (Säume an Wegen, Weiden, Äckern und Wäldern, Gewässerufer) und in und unmittelbar an oberirdischen Gewässern hinweist. § 12 Abs. 2 Satz 1 und 2 PflSchG
Im Fokus
„COMPO Pilz-frei Revus® von COMPO GmbH ist ein Pflanzenschutzmittel (Fungizid) mit dem Wirkstoff Mandipropamid. Das Suspensionskonzentrat wird mit Wasser verdünnt und mit einer Hand- oder Rückenspritze auf die Pflanzen gespritzt. Zugelassen ist die Anwendung an Kartoffeln, Tomaten und weiteren Gemüsearten sowie an Salaten, Blattgemüse und frischen Kräutern.“
Auf einen Blick- Pflanzenschutzmittel (Fungizid) gegen Falsche Mehltaupilze an Salat, Kräutern und Blattgemüse, Falschen Mehltau an Zucchini, Patisson, Melonen und Kürbissen sowie Kraut- und Braunfäule bzw. Kraut- und Knollenfäule an Tomaten, Auberginen, Pepino und Kartoffeln
- Für Kartoffeln und Tomaten im Freiland, Salat-Arten, Endivien, Rucola, frische Kräuter, Kresse, Spinat, Schnittmangold, Winterportulak und Sareptasenf (Freiland und Gewächshaus) sowie Tomaten, Auberginen, Pepino, Zucchini, Patisson, Melonen und Kürbisse im Gewächshaus
- Konzentrat zum Spritzen: 6 ml je 100 m², ausreichend für ca. 333 m²
- Wirkstoff: Mandipropamid (250 g/l)
- Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig
- Anwendungszeitraum: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome; laut Hersteller Mai bis September
- Packungsgröße: 20 ml
Anwendung (Angaben des Herstellers und der Zulassung)- Korrekte Wassermenge in die Pflanzenschutzspritze füllen, das Konzentrat vor der Entnahme kräftig schütteln, die benötigte Menge mit dem beiliegenden Messbecher abmessen und ins Wasser geben. Den Messbecher mit Wasser ausspülen und die Spülflüssigkeit der Spritzbrühe zugeben, dann gut umrühren oder schütteln. Laut Hersteller nie mehr Spritzbrühe ansetzen, als an einem Tag verbraucht wird; den Spritzbehälter nach Pausen erneut schütteln.
- Die Spritzbrühe mit einer Hand- oder Rückenspritze gleichmäßig auf die Pflanzen ausbringen, bis diese gut benetzt sind.
- Kartoffeln im Freiland (Kraut- und Knollenfäule): 6 ml Mittel in 2 bis 8 Liter Wasser je 100 m². Höchstens 4 Anwendungen im Abstand von mindestens 7 Tagen. Wartezeit: 3 Tage.
- Tomaten im Freiland (Kraut- und Braunfäule): 6 ml Mittel in 4 bis 12 Liter Wasser je 100 m². Höchstens 4 Anwendungen im Abstand von mindestens 7 Tagen. Wartezeit: 3 Tage.
- Tomaten und Auberginen im Gewächshaus (Kraut- und Braunfäule) sowie Melonen, Moschus-, Garten- und Flaschenkürbis im Gewächshaus (Falscher Mehltau): je 100 m² 3 ml Mittel in 6 Liter Wasser, 4,5 ml in 9 Liter Wasser bzw. 6 ml in 12 Liter Wasser, je nach Pflanzengröße (bis 50 cm, 50 bis 125 cm, über 125 cm; die Staffelung gilt laut Hersteller nur für aufgeleitete Kulturen). Höchstens 4 Anwendungen im Abstand von mindestens 7 Tagen. Wartezeit: 3 Tage.
- Pepino im Gewächshaus (Kraut- und Braunfäule): 6 ml Mittel in 6 bis 12 Liter Wasser je 100 m². Zucchini und Patisson im Gewächshaus (Falscher Mehltau): 6 ml Mittel in 3 bis 6 Liter Wasser je 100 m². Jeweils höchstens 4 Anwendungen im Abstand von mindestens 7 Tagen. Wartezeit: 3 Tage.
- Salat-Arten, Endivien, Rucola-Arten, frische Kräuter, Kresse, Spinat und verwandte Arten, Schnittmangold, Winterportulak und Sareptasenf (Falsche Mehltaupilze): 6 ml Mittel in 2 bis 10 Liter Wasser je 100 m². Im Freiland höchstens 2 Anwendungen im Abstand von mindestens 7 Tagen, im Gewächshaus höchstens 1 Anwendung. Wartezeit: 7 Tage.
- Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome behandeln; laut Hersteller Anwendungszeit Mai bis September.
- Die Zahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen begrenzt. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.
- Die Anwendung in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern ist nicht zulässig; der nach Länderrecht vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern ist einzuhalten.
- Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen, auch nicht indirekt über Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe.
- Vor einer chemischen Behandlung nichtchemische Möglichkeiten prüfen, zum Beispiel befallene Blätter entfernen, Pflanzen mit Abstand setzen und das Laub beim Gießen trocken halten.
- Arbeitshandschuhe tragen bei der Ausbringung und Handhabung des Mittels. Langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen. Behandelte Flächen und Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten. Weitere Schutzmaßnahmen siehe Sicherheitsdatenblatt.
Lagerung und Entsorgung- Im Originalbehälter dicht verschlossen, kühl, trocken und frostfrei an einem gut belüfteten Ort lagern (laut Sicherheitsdatenblatt 5 bis 30 °C). Von Nahrungsmitteln und Getränken fernhalten. Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.
- Produktreste nicht in Oberflächengewässer oder die Kanalisation gelangen lassen. Packungen mit Produktresten bei Sammelstellen für Haushaltschemikalien (Schadstoffsammlung) abgeben. Leere Verpackungen laut Hersteller der Wertstoffsammlung zuführen; Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht wiederverwenden.
Pflichtangaben
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