Häufige Fragen
- Für welche Pflanzen ist COMPO Insekten-frei Neem zugelassen?
- Genannt sind Kartoffel im Ackerbau, Zierpflanzen (ausgenommen Birne und Zierkoniferen), frische Kräuter (ohne Schnittlauch), Spinat, Kopfkohl sowie Fruchtgemüse wie Gurke, Zucchini, Aubergine, Tomate und Kürbisarten. Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili) ist nur im Gewächshaus genannt.
- Gegen welche Insekten und wo darf es angewendet werden?
- An Kartoffel gegen Kartoffelkäfer im Freiland. An Zierpflanzen gegen saugende und beißende Insekten, blattminierende Insekten und Weiße Fliegen im Freiland, im Gewächshaus sowie in Zimmern, Büroräumen und auf Balkonen, Trauermücken im Gewächshaus. Im Gemüsebau sind Wanzen ausgenommen.
- Wie oft darf gespritzt werden und in welchem Abstand?
- An Zierpflanzen sind höchstens 4 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen vorgesehen, bei Trauermücken im Abstand von 7 bis 14 Tagen. Im Gemüsebau sind es höchstens 3 Anwendungen, an Kartoffel höchstens 2. Angewendet wird bei Befallsbeginn.
- Welche Wartezeit gilt und welcher Wirkstoff ist enthalten?
- Die Wartezeit beträgt an Kartoffel 4 Tage, an Spinat 7 Tage, an frischen Kräutern 14 Tage und an Fruchtgemüse und Kopfkohl 3 Tage. Wirkstoff ist Azadirachtin (10,6 g/l), Zulassungsnummer 024436-65. Die Packung enthält 30 ml.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Zulassungsnummer: 024436-65
Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten! Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig.
In Deutschland gilt das absolute Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln auf befestigten Flächen wie Gehwegen, Auffahrten, Terrassen, Wegen und Plätzen, auf sonstigen nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen (Säume an Wegen, Weiden, Äckern und Wäldern, Gewässerufer) und in und unmittelbar an oberirdischen Gewässern hinweist. § 12 Abs. 2 Satz 1 und 2 PflSchG
Im Fokus
„COMPO Insekten-frei Neem von COMPO GmbH ist ein Pflanzenschutzmittel (Insektizid) mit dem Wirkstoff Azadirachtin aus Neemsamen. Das Konzentrat wird mit Wasser verdünnt und gespritzt, gegen Trauermücken gegossen. Zugelassen ist die Anwendung an Zierpflanzen, frischen Kräutern, Fruchtgemüse, Spinat, Kopfkohl und Kartoffeln.“
Auf einen Blick- Pflanzenschutzmittel (Insektizid) gegen saugende, beißende und blattminierende Insekten, Weiße Fliegen, Kartoffelkäfer und Trauermücken
- Für Zierpflanzen, frische Kräuter, Fruchtgemüse, Spinat, Kopfkohl und Kartoffeln (je nach Kultur Freiland, Gewächshaus, Balkon, Zimmer)
- Konzentrat zum Spritzen: 0,3 ml je m², ausreichend für ca. 100 m²; Kartoffeln 0,25 ml je m², ausreichend für ca. 120 m²
- Wirkstoff: Azadirachtin (10,6 g/l)
- Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig
- Anwendungszeitraum: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
- Packungsgröße: 30 ml
Anwendung (Angaben des Herstellers und der Zulassung)- Das Konzentrat vor Gebrauch schütteln, die abgemessene Menge (Dosierbecher) in Wasser geben, gut mischen und mit einer Gartenspritze ausbringen. Die Pflanzen von allen Seiten bis zur sichtbaren Benetzung einsprühen, möglichst auch die Blattunterseiten. Laut Hersteller morgens oder abends anwenden, nicht bei intensiver Sonneneinstrahlung. Auch nach Regen sind der für die jeweilige Anwendung vorgeschriebene Abstand und die Höchstzahl der Anwendungen einzuhalten. Nur so viel Spritzbrühe ansetzen, wie an einem Tag gebraucht wird; Reste laut Hersteller 1:10 mit Wasser verdünnen und auf den behandelten Kulturen ausbringen.
- Zierpflanzen (ausgenommen Birne und Zierkoniferen) im Freiland, im Gewächshaus sowie in Zimmern, Büroräumen und auf Balkonen gegen saugende, beißende und blattminierende Insekten sowie Weiße Fliegen: 0,3 ml Mittel in höchstens 200 ml Wasser je m² (festgesetzt für eine Pflanzengröße bis 50 cm). Höchstens 4 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
- Zierpflanzen im Gewächshaus gegen Trauermücken, im Larvenstadium (Gießen, laut Hersteller in der Jungpflanzenanzucht): 15 ml Mittel in 3 Liter Wasser je m². Höchstens 4 Anwendungen im Abstand von 7 bis 14 Tagen. Schäden an Blüten möglich.
- Frische Kräuter (ausgenommen Schnittlauch) im Freiland, im Gewächshaus und auf Balkonen gegen saugende (ausgenommen Wanzen), beißende und blattminierende Insekten: 0,3 ml Mittel in 50 bis 80 ml Wasser je m². Höchstens 3 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen. Wartezeit: 14 Tage.
- Tomate, Aubergine, Gurke, Zucchini, Riesen-, Moschus-, Garten- und Flaschenkürbis im Freiland, im Gewächshaus und auf Balkonen sowie Gemüsepaprika (inklusive Peperoni und Chili) im Gewächshaus gegen saugende (ausgenommen Wanzen), beißende und blattminierende Insekten: je m² 0,2 ml Mittel in 60 ml Wasser, 0,25 ml in 80 ml Wasser bzw. 0,3 ml in 100 ml Wasser, je nach Pflanzengröße (bis 50 cm, 50 bis 125 cm, über 125 cm). Höchstens 3 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen. Wartezeit: 3 Tage.
- Spinat und verwandte Arten im Freiland gegen saugende (ausgenommen Wanzen), beißende und blattminierende Insekten: 0,3 ml Mittel in 60 bis 80 ml Wasser je m². Höchstens 3 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen. Wartezeit: 7 Tage.
- Kopfkohle (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl) im Freiland gegen saugende, beißende und blattminierende Insekten: 0,3 ml Mittel in 50 bis 80 ml Wasser je m². Höchstens 3 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen. Wartezeit: 3 Tage.
- Kartoffeln im Freiland gegen Kartoffelkäfer, nur im Larvenstadium L1 bis L3: 0,25 ml Mittel in 30 bis 70 ml Wasser je m². Höchstens 2 Anwendungen pro Jahr; laut Hersteller im Abstand von mindestens 7 Tagen. Wartezeit: 4 Tage. In der Nachbarschaft von Oberflächengewässern nur mit einem Gerät aus dem Verzeichnis „Verlustmindernde Geräte“ und mit den dafür festgesetzten Abständen anwenden (Auflage NW605-1).
- Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome oder Schadorganismen anwenden.
- Laut Hersteller können je nach Art und Sorte Schäden an Blüten und Blättern auftreten (Liste in der Gebrauchsanleitung, zum Beispiel einzelne Sorten von Begonien, Gerbera, Impatiens, Pelargonien und Rosen); vorab an wenigen Pflanzen prüfen.
- Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen, auch nicht indirekt über Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe.
- Die Anwendung in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern ist nicht zulässig; der nach Länderrecht vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern ist einzuhalten.
- Vor einer chemischen Behandlung nichtchemische Möglichkeiten prüfen, zum Beispiel Schädlinge absammeln, befallene Pflanzenteile entfernen oder Blattläuse mit einem Wasserstrahl abspülen.
- Bei der Ausbringung und Handhabung Arbeitskleidung (mindestens langärmeliges Hemd und lange Hose), Handschuhe und festes Schuhwerk (zum Beispiel Gummistiefel) tragen. Behandelte Flächen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten. Weitere Schutzmaßnahmen siehe Sicherheitsdatenblatt.
Lagerung und Entsorgung- Im Originalbehälter dicht verschlossen, kühl und trocken an einem gut belüfteten Ort lagern (laut Sicherheitsdatenblatt 5 bis 30 °C, Lagerzeit 24 Monate). Von Nahrungsmitteln und Getränken fernhalten. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
- Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht wiederverwenden.
- Produktreste nicht in Oberflächengewässer oder die Kanalisation gelangen lassen. Packungen mit Produktresten bei Sammelstellen für Haushaltschemikalien (Schadstoffsammlung) abgeben; völlig entleerte Packungen laut Hersteller der Wertstoffsammlung zuführen.
Pflichtangaben
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