Häufige Fragen
- Gegen welche Schnecken und an welchen Kulturen ist das Solabiol Schneckenkorn zugelassen?
- Laut Zulassung (00A452-62) gegen Nacktschnecken. Genannt sind unter anderem Chinakohl, Eissalat, Möhre, Porree, Sellerie, Erdbeere und Obstkulturen, Funkien im Zierpflanzenbau sowie im Ackerbau Sojabohne, Sonnenblume und Zuckermais.
- Wo darf das Solabiol Schneckenkorn gestreut werden?
- Im Freiland im Gemüsebau, Obstbau, Ackerbau und bei Funkien. Im Gewächshaus sind Gemüse wie Eissalat, Blumenkohl, Chinakohl und Rosenkohl, Erdbeere und Zierpflanzen genannt. Auf Terrassen und Balkonen gelten einzelne Gemüsearten und Erdbeere.
- Wie viel Schneckenkorn wird gestreut und wie oft?
- Laut Zulassung 3,8 g/m² Mittel, bei Befallsbeginn. Je Befall und pro Kultur bzw. Jahr sind höchstens 4 Anwendungen vorgesehen, mit mindestens 7 Tagen Abstand. Bei Zierpflanzen ist eine Wartezeit ohne Bedeutung, sonst ist sie durch die Vegetationszeit abgedeckt.
- Welcher Wirkstoff ist enthalten?
- Wirkstoff ist Eisen-III-phosphat mit 9,79 g/kg (1 Gew.-%), entspricht 12,5 g/kg Eisen-III-phosphat-Dihydrat (CAS 14567-75-0). Das Mittel ist ein Fertigköder (RB) mit der Zulassungsnummer 00A452-62.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Zulassungsnummer: 00A452-62
Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten! Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig.
In Deutschland gilt das absolute Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln auf befestigten Flächen wie Gehwegen, Auffahrten, Terrassen, Wegen und Plätzen, auf sonstigen nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen (Säume an Wegen, Weiden, Äckern und Wäldern, Gewässerufer) und in und unmittelbar an oberirdischen Gewässern hinweist. § 12 Abs. 2 Satz 1 und 2 PflSchG
Im Fokus
„Das Schneckenkorn von Solabiol (SBM Life Science GmbH) ist ein Pflanzenschutzmittel (Molluskizid) mit dem Wirkstoff Eisen-III-phosphat. Das anwendungsfertige Ködergranulat wird gleichmäßig und breitflächig zwischen die zu schützenden Pflanzen gestreut. Zugelassen ist die Anwendung gegen Nacktschnecken an zahlreichen Gemüse- und Salatarten, Kartoffel, Obst und Erdbeeren sowie an Zierpflanzen im Gewächshaus und auf Terrassen und Balkonen.“
Auf einen Blick- Pflanzenschutzmittel (Molluskizid) gegen Nacktschnecken
- Für Gemüse, Salate, Kartoffel, Obst und Erdbeeren, Zuckermais, Sojabohne und Sonnenblume im Freiland sowie Zierpflanzen im Gewächshaus und auf Terrassen und Balkonen
- Anwendungsfertiges Ködergranulat zum Streuen: 3,8 g je m², ausreichend für ca. 197 m²
- Wirkstoff: Eisen-III-phosphat (9,79 g/kg)
- Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig
- Anwendungszeitraum: bei Befallsbeginn, laut Hersteller März bis Oktober
- Packungsgröße: 750 g
Anwendung (Angaben des Herstellers und der Zulassung)- Zugelassene Kulturen im Freiland: Salate, Endivien, Feldsalat, Chicoree, Frühes Barbarakraut, Sommerportulak, Rucola-Arten, Sareptasenf, Stielmangold, Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Weißkohl, Grünkohl, Chinakohl, Möhre, Beten, Knollen- und Bleichsellerie, Rettich, Kohlrübe, Speiserüben, Porree, Speisezwiebel, Knoblauch, Winterheckenzwiebel, Gewürzfenchel, Artischocke, Markerbse, Dicke Bohne, Buschbohne, Feuer- bzw. Käferbohne, Kartoffel, Zuckermais, Sojabohne, Sonnenblume, Obstkulturen und Funkien.
- Zugelassen im Gewächshaus und auf Terrassen und Balkonen: Eissalat, Blumenkohl, Chinakohl, Rosenkohl, Erdbeere und Zierpflanzen (auf Terrassen und Balkonen zusätzlich Weißkohl).
- Aufwand: 3,8 g Granulat je m² (laut Etikett etwa 178 Körner), gleichmäßig und breitflächig zwischen die zu schützenden Pflanzen streuen. Nicht in Häufchen auslegen.
- Anwendung bei Befallsbeginn, laut Hersteller beim ersten Anzeichen von Fraßschäden am frühen Morgen oder späten Abend bei milden Witterungsverhältnissen. Laut Hersteller nach dem Streuen wässern.
- Höchstens 4 Anwendungen pro Kultur bzw. Jahr im Abstand von mindestens 7 Tagen.
- Wartezeit durch Anwendungsbedingungen bzw. Vegetationszeit abgedeckt; bei Zierpflanzen und Funkien ist die Festsetzung einer Wartezeit ohne Bedeutung.
- Das Mittel ist giftig für Weinbergschnecken. Bei einem Vorkommen von Weinbergschnecken (Helix pomatia und Helix aspersa) darf das Mittel nicht angewendet werden.
- Die Anwendung in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern ist nicht zulässig; der nach Länderrecht vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern ist einzuhalten.
- Vor einer chemischen Behandlung nichtchemische Möglichkeiten prüfen, zum Beispiel Absammeln der Schnecken in den Abendstunden, Schneckenzaun oder Schneckenkragen und das Entfernen von Verstecken wie Brettern und Laub.
- Bei der Ausbringung und Handhabung langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen. Weitere Schutzmaßnahmen siehe Sicherheitsdatenblatt.
Lagerung und Entsorgung- Nur im Originalbehälter an einem kühlen, gut gelüfteten Ort trocken aufbewahren. Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.
- Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.
- Verpackungen mit Resten zur Sondermüll-Sammelstelle (zum Beispiel Schadstoffsammlung) bringen, vollständig entleerte Verpackungen können laut Etikett dem Hausmüll beigegeben werden. Reste nicht in die Kanalisation gelangen lassen.
Pflichtangaben
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