Häufige Fragen
- Gegen welche Schädlinge ist Lizetan Plus Schädlingsfrei AF zugelassen?
- Laut Zulassung gegen Blattläuse, Weiße Fliegen, Schildlaus-Arten, Käfer und Zikaden sowie gegen den Kartoffelkäfer an Kartoffeln. Genannt sind Apfel, Zierpflanzen, Weinrebe, Bohnen, Erbse, Gurke, Zucchini, Tomate, Aubergine und Gemüsepaprika.
- Wo darf Lizetan Plus Schädlingsfrei AF angewendet werden?
- Apfel, Weinrebe, Kartoffel, Buschbohne, Erbse und Stangenbohne sind im Freiland aufgeführt, Zierpflanzen im Freiland und im Gewächshaus. Aubergine, Gemüsepaprika, Tomate, Gurke und Zucchini nennt die Zulassung im Gewächshaus.
- Wie wird Lizetan Plus Schädlingsfrei AF angewendet?
- Gespritzt wird bei Befallsbeginn, bei Apfel mit 50 ml/m² und je m Kronenhöhe, an Weinrebe und Kartoffel mit 120 ml/m², sonst meist mit 90 bis 150 ml/m² je nach Pflanzengröße. Gegen Weiße Fliegen an Fruchtgemüse im Gewächshaus sind es 90 ml/m² bis 1 m und 180 ml/m² bis 2 m Pflanzengröße. Je Befall sind 1 bis 3 Anwendungen vorgesehen.
- Welche Wartezeit gilt und welchen Wirkstoff enthält Lizetan Plus Schädlingsfrei AF?
- Der Wirkstoff ist Flupyradifurone (CAS 951659-40-8) mit 0,08 g/l (0,008 %), die Zulassungsnummer lautet 008252-00. Die Wartezeit beträgt bei Apfel und Weinrebe 14 Tage, bei Kartoffel, Bohnen und Erbse 7 Tage, bei Gurke, Zucchini, Tomate, Aubergine und Gemüsepaprika 3 Tage.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Zulassungsnummer: 008252-00
Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten! Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig.
In Deutschland gilt das absolute Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln auf befestigten Flächen wie Gehwegen, Auffahrten, Terrassen, Wegen und Plätzen, auf sonstigen nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen (Säume an Wegen, Weiden, Äckern und Wäldern, Gewässerufer) und in und unmittelbar an oberirdischen Gewässern hinweist. § 12 Abs. 2 Satz 1 und 2 PflSchG
Im Fokus
„Lizetan Plus Schädlingsfrei AF von PROTECT GARDEN (SBM Life Science GmbH) ist ein anwendungsfertiges Pflanzenschutzmittel (Insektizid) mit dem Wirkstoff Flupyradifuron. Es wird unverdünnt auf die befallenen Pflanzen gesprüht. Zugelassen ist die Anwendung an Zierpflanzen, Apfel, Weinrebe, Kartoffel, Bohnen und Erbsen im Freiland sowie an Zierpflanzen und Fruchtgemüse im Gewächshaus.“
Auf einen Blick- Pflanzenschutzmittel (Insektizid) gegen Blattläuse, Weiße Fliegen, Schildläuse, Zikaden, Käfer und Kartoffelkäfer
- Für Zierpflanzen (Freiland und Gewächshaus), Apfel, Weinrebe, Kartoffel, Busch- und Stangenbohne und Erbse im Freiland sowie Tomate, Aubergine, Gemüsepaprika, Gurke und Zucchini im Gewächshaus
- Anwendungsfertig zum Sprühen: je nach Kultur und Pflanzengröße 50 bis 180 ml je m², bei 90 ml je m² ausreichend für ca. 5 m²
- Wirkstoff: Flupyradifuron (0,08 g/l)
- Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig
- Anwendungszeitraum: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome oder Schadorganismen; an Zierpflanzen im Freiland gegen Käfer und Schildläuse sowie an Kartoffel, Bohnen und Erbsen von April bis Ende Oktober
- Packungsgröße: 500 ml
Anwendung (Angaben des Herstellers und der Zulassung)- Vor Gebrauch kräftig schütteln. Sprühdüse auf Position „On“ stellen (drücken und drehen), nach der Anwendung wieder auf Position „Off“ stellen.
- Unverdünnt bis zur sichtbaren Benetzung auf alle Pflanzenteile sprühen (Einzelpflanzenbehandlung). Laut Hersteller in einem Abstand von 30 bis 40 cm sprühen und die Anwendung in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden vornehmen.
- Zierpflanzen im Freiland gegen Blattläuse und Zikaden sowie gegen Käfer und Schildlaus-Arten, im Gewächshaus gegen Blattläuse, Schildlaus-Arten und Weiße Fliegen: Pflanzen bis 50 cm Höhe 90 ml je m², 50 bis 125 cm 120 ml je m², über 125 cm 150 ml je m². Je Befall und Jahr höchstens 2 Anwendungen; im Freiland ab Entwicklungsstadium BBCH 31, im Gewächshaus ab BBCH 11.
- Apfel im Freiland gegen Blattläuse: 50 ml je m² und je Meter Kronenhöhe (laut Etikett höchstens 3 m Kronenhöhe), höchstens 1 Anwendung pro Jahr, im Entwicklungsstadium BBCH 60 bis 79. Wartezeit: 14 Tage.
- Weinrebe im Freiland gegen Zikaden: 120 ml je m², höchstens 2 Anwendungen pro Jahr, im Entwicklungsstadium BBCH 61 bis 81. Wartezeit: 14 Tage.
- Kartoffel im Freiland gegen Kartoffelkäfer: 120 ml je m², höchstens 1 Anwendung pro Jahr, von April bis Ende Oktober im Entwicklungsstadium BBCH 31 bis 81. Wartezeit: 7 Tage.
- Buschbohne und Erbse im Freiland gegen Blattläuse: 90 ml je m²; Stangenbohne im Freiland gegen Blattläuse: bis 50 cm Pflanzenhöhe 90 ml, 50 bis 125 cm 120 ml, über 125 cm 150 ml je m². Jeweils höchstens 1 Anwendung pro Jahr, von April bis Ende Oktober im Entwicklungsstadium BBCH 21 bis 79. Wartezeit: 7 Tage.
- Tomate, Aubergine, Gemüsepaprika und Gurke im Gewächshaus gegen Blattläuse: bis 50 cm Pflanzenhöhe 90 ml, 50 bis 125 cm 120 ml, über 125 cm 150 ml je m², höchstens 2 Anwendungen pro Jahr; gegen Weiße Fliegen: bis 1 m Pflanzenhöhe 90 ml, bis 2 m 180 ml je m², höchstens 3 Anwendungen pro Jahr. Zucchini im Gewächshaus: 90 ml je m², gegen Blattläuse höchstens 2, gegen Weiße Fliegen höchstens 3 Anwendungen pro Jahr. Im Gewächshaus jeweils im Entwicklungsstadium BBCH 12 bis 89. Wartezeit: 3 Tage.
- Die Anwendung in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern ist nicht zulässig; der nach Länderrecht vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern ist einzuhalten.
- Vor einer chemischen Behandlung nichtchemische Möglichkeiten prüfen, zum Beispiel Absammeln, Abspülen mit einem Wasserstrahl oder Rückschnitt befallener Triebe.
- Das Mittel wird als schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten, Raubmilben und Spinnen sowie von Bestäuberinsekten eingestuft. Anwendungen in die Blüte sollten vermieden werden oder insbesondere zum Schutz von Wildbienen in den Abendstunden erfolgen.
- Laut Hersteller vor der Behandlung größerer Bestände einen Verträglichkeitstest an Einzelpflanzen durchführen; bei empfindlichen Zierpflanzen und Gurkensorten sind leichte Blattverfärbungen möglich. An Weinreben kann die Anwendung bei Spontangärung zu Gärverzögerungen führen.
- Aus Gründen des Resistenzmanagements das Mittel im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden und nicht häufiger anwenden als angegeben.
- Behandelte Flächen und Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten.
- Beim Umgang mit dem Mittel Schutzhandschuhe tragen, bei der Ausbringung langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk. Weitere Schutzmaßnahmen siehe Sicherheitsdatenblatt.
Lagerung und Entsorgung- Behälter geschlossen im Originalbehälter an einem trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. Vor direkter Sonneneinstrahlung, hohen Temperaturen und Frost schützen. Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten. Für Kinder und Haustiere unzugänglich aufbewahren.
- Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.
- Produktreste nicht dem Hausmüll beigeben und nicht in die Kanalisation gelangen lassen, sondern in der Originalverpackung bei den entsorgungspflichtigen Körperschaften (zum Beispiel Schadstoffsammlung) abgeben. Restentleerte Packungen der Wertstoffsammlung zuführen.
Pflichtangaben
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